realistisch

November 18th, 2010

Ist die Welt lokal realistisch?

Nein, sie ist verrückt.

blind hunting

November 18th, 2010

markdion2“The Dandy – Rococo” from the series “Hunting Blind”, 2008 by Mark Dion.

Graffiti, Rote Fabrik

September 18th, 2010

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McGhillie, Zürichsee

September 18th, 2010

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Workshop, Essen

September 11th, 2010


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Folkwang Museum, Workshop, Essen

September 10th, 2010

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11. – 12.09.2010 | ‘Meet the Artist’ mit Knowbotic Research | Workshop für Jugendliche

Zu dem Projekt Hacking the City bietet die Künstlergruppe Knowbotic Research einen Workshop für Jugendliche an, zu dem wir euch herzlich einladen möchten:

Samstag, 11.9. und Sonntag, 12.9., von 15 bis 18 Uhr (zweitägig), Museum Folkwang

Meet the Artist – Künstlergruppe Knowbotic Research

Unwahrnehmbar, undurchschaubar, unpersönlich werden

Wir hinterlassen Spuren – überall! Nur ein guter Spurenleser kann auch Spuren verwischen. In Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe Knowbotic Research erprobt ihr, wie man Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit strategisch einsetzen kann. Zu diesem Zweck gestaltet ihr Kostüme, die es euch ermöglichen, in die Rolle fantasievoller Fabelwesen zu schlüpfen. Kostümiert erkundet ihr verschiedene Orte und erprobt, wie sich das Kostüm auf eure Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit auswirkt.


Unwahrnehmbar, undurchschaubar, unpersönlich werden

Es war einmal ein Wuschelkopf, der hatte weder Augen noch Ohren.

Er hatte auch keine Haare, so dass man ihn an sich grundlos einen Wuschelkopf nannte.

Sprechen konnte er nicht, denn er hatte keinen Mund.

Eine Nase hatte er auch nicht.

Er hatte sogar weder Arme noch Beine.

Er hatte keinen Bauch, er hatte keinen Rücken.

Nichts hatte er! So dass unklar ist, um wen es hier eigentlich geht.

Reden wir lieber nicht weiter darüber.

Frei nach dem blauen Buch Nr.10

Fabeltiere, Tiermenschen, Dämonen, Mischwesen, Tiermonster, Menschen mit tierischen Fähigkeiten sind Teil unserer Geschichtenwelt. Ob in Sciencefiction, in Comics und Mangas, in Animations- und Zeichentrickserien, sie bevölkern unseren Alltag in unübersichtlicher Zahl.

Aber was macht die Faszination aus? Als menschliche Spiegelbilder in aufklärerischen Fabeln und Moralgeschichten haben sie ausgedient, vielmehr ist es eine andere Form der Bespiegelung: Erkennen wir in ihnen unser Tier-Sein, den Anteil in unserem Mensch-Sein, den wir nicht vollständig kontrollieren können? Jenen Anteil, das „Tiers-Werden“ in uns, das uns unbekannte Wahrnehmungen, Sichtweisen, Handlungen eröffnet?

Es ist aber nicht die Konfrontation mit etwas scheinbar Unbekannten, es ist das Sensibilisieren für andere Wahrnehmungs- und Erfahrungsqualitäten in uns, was es im Workshop zu entdecken gilt: z.B: wenn das Tier-Werden uns un-wahrnehmbar macht für uns selbst und für die anderen, wenn unsere Alltagshandlungen für andere nicht mehr durchschaubar sind, wenn wir uns nicht als Teenager sondern ohne unsere bekannten visuellen Identitäten durch die Stadt bewegen.

Was heißt es, sich als ein beliebiges Gespenst, als ein maskiertes Nichts unserer Umwelt zu stellen und dabei zu bemerken, dass viele jener Steuerungs- und Kontrollmechanismen, auf die unser Alltag aufgebaut ist, jetzt plötzlich ins Leere laufen?

Workshop für Jugendliche, die nicht immer für Überwachungskameras, GPS Tracker, Kontrolleure jeder Art erkennbar oder identifizierbar sein wollen, die Lust haben, sich in urbane Tiere zu verwandeln. Wir entwickeln unsere Mischwesen aus vorgefundenen Materialien und erfahren uns in der Stadt als Mensch im Tier.

Text: Knowbotic Research

Pizzaboy, Essen

September 10th, 2010

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Stadtbibliothek, Essen

September 9th, 2010

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September 8th, 2010

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August 30th, 2010

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